Ausblick auf die nächsten Turniere

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Ausblick auf die nächsten Turniere

Beitragvon Zizou » Donnerstag 19. Juli 2018, 20:45

Ich kann mich noch erinnern, dass ich nach der WM 2010 zu mir gesagt habe: In vier Jahren wird Deutschland Weltmeister. Hab dann aber 2014 im Wagner-Cup doch auf Brasilien (rückblickend eigentlich ein für mich nicht ganz verständlicher Tipp) gesetzt.
Nach der WM 2014 hab ich mir gedacht: In vier Jahren ist Frankreich so weit, die haben viele gute junge Spieler, das wird sich ausgehen. Habe bei dieser WM dann aber doch auf Brasilien getippt (würde rückblickend aber wieder auf Brasilien getippt haben).

Von daher als kleine Erinnerungshilfe für mich vor dem nächsten Wagner-Cup, vorrangig allerdings, weil es einfach ein interessantes Thema ist: Was denkt ihr, wie sich die Top-Mannschaften hinsichtlich der EM 2020 und der WM 2022 entwickeln. Eine kleine Analyse meinerseits:

Argentinien (Durchschnittsalter bei der WM 2018: 29,3 Jahre):
Die WM in Russland war wohl die letzte Möglichkeit für Argentinien, um mit einer Mannschaft, die auf die Stärken von Lionel Messi aufgebaut ist, Weltmeister zu werden. Das ging gründlich daneben. In viereinhalb Jahren ist er 34, ich sehe ihn dann nicht mehr auf dem Niveau, auf dem er jetzt ist. Einen neuen Spieler dieser Klasse werden sie freilich nicht haben, vielleicht ist es sogar ein Vorteil, wenn sich dann nicht alles auf einen Überspieler konzentriert, sondern eine harmonische, ausgeglichenere Mannschaft aufgebaut werden kann.
Freilich braucht man auch dann eine Reihe guter Spieler. Angel di Maria, der nach langer Lücke zweitbeste Spieler der Albiceleste wird dann ebenso schon 34 sein, das Gleiche trifft auf Sergio Agüero zu. Die Altstars können vielleicht noch Impulse setzen, es wird dann aber auf die nächste Generation ankommen. Da sticht der Name Paulo Dybala (aktuell 24) hervor. Doch richtig glänzend fand ich den bisher noch nicht, bin nicht überzeugt, dass das ein ganz Großer wird.
Kann Giovani Lo Celso (22) bis 2022 der defensive Mittelfeldspieler werden, den Argentinien braucht? Mauro Icardi (25) könnte Dybala als starker Sturmpartner zur Verfügung stehen, vielleicht legen die beiden Correas an Spielverständnis zu. Noch interessanter wird sein, was in der Abwehr nachkommt. Otamendi wird 2022 34 sein, Rojo 32.

Es ist momentan schwierig vorherzusehen, über welche Klasse Argentinien 2022 verfügen wird.

Belgien (27,6):
Mit Belgien wird auch 2020 stark zu rechnen sein und sehr wahrscheinlich auch 2022 noch. Das zeigt der Blick auf einige der wichtigsten Akteure:
Courtois 26
De Bruyne 27
Hazard 27
Lukaku 25

Im defensiven Mittelfeld gilt Youri Tielemans als großes Talent, könnte dort vielleicht sogar noch eine Aufwertung bringen. Denn Witsel ist zwar erst 29, spielt aber bereits in China, Fellaini mit seinen 30 wird 2020 noch eine Rolle spielen können, bei der WM 2022 wird er aber bereits 35 Lenze zählen.

Mit Courtois wird Belgien noch einige Jahre einen Weltklasse-Torhüter haben. Das große Fragezeichen ist die Abwehr. Für Kompany (32), so er denn nicht endgültig verletzungsbedingt in den Vorruhestand geht, und Vertonghen (31) mag es noch für die EM 2020 reichen, für 2022 eher nicht mehr. Und viele aufstrebende Abwehr-Talente sind mit in Belgien nicht bekannt.

Ein Bonus ist, denke ich, der Trainer. Roberto Martinez hat es immer verstanden, seine Mannschaft taktisch gut auf den Gegner einzustellen.

Brasilien (28,6):
Werde ich 2022 der Tradition getreu doch wieder auf Brasilien setzen? Momentan denke ich, dass Frankreich dann das stärkere Team haben wird, aber auch die Selecao wird dann sicher ein heißer Kandidat auf die Hexacampeonato sein. Unter der Voraussetzung, dass sie neue Verteidiger finden, doch das hat das Land, in dem es mehr Top-Fußballer gibt als in jedem anderen, in den letzten zwei Jahrzehnten meist irgendwie zustande gebracht. 2010 und 2014, als man über im historischen Vergleich sehr schwache Nationalmannschaften verfügte, war eher die Offensive denn die Defensive das Problem.

Mit dem 24-jährigen Marquinhos, der laut PSG-Experten eine bessere Saison als der bei der WM gesetzte Thiago Silva absolviert hat, haben sie zumindest einen Spieler, der hinten ein Eckpfeiler sein sollte.

Im defensiven Mittelfeld ist Casemiro auch erst 26, das gleiche gilt für die Offensivkünstler Neymar und Coutinho. Um dieses Dreigestirn, so es 2022 noch in der erwarteten Form ist, kann man eine starke Mannschaft aufbauen. Vielleicht hat dann auch Gabriel Jesus (21) noch einen Leistungssprung gemacht.

Im Mittelfeld hat Barcelona gerade 30 Millionen für den 21-jährigen Arthur hingelegt, Manchester United sogar über 50 Millionen für den 25-jährigen Fred von Schachtjor Donzek. Mal sehen, wie zum Beispiel diese beiden sich entwickeln.

Brasilien sollte auch 2022 ein starker Anwärter auf den WM-Titel sein.

Deutschland (27,1):
Ich glaube bei allen Verdiensten von Joachim Löw, es wäre für Deutschland hilfreicher gewesen, einen neuen Trainer zu installieren, eine neue Stimme ins Spiel zu bringen als mit dem Gewohnten weiterzumachen. Wenn es aber einem Team gelingt, trotzdem wieder Schwung und Energie zu finden, dann sicher den Deutschen. Es gilt, einen Mix aus den Topspielern und einigen Jungen zu finden. Das kann etwas dauern, Spanien etwa ist es bisher noch nicht wirklich gelungen, diesen Umbruch zu vollziehen.

Die Abwehr ist zumindest für die EM 2020 noch das geringste Problem. Hummels und Boateng sind dann beide 31, mit dem 22-jährigen Süle kommt ein Talent nach. Wer weiß, vielleicht findet sich sogar noch ein guter Linksverteidiger.
Das Kernproblem bei dieser WM war das zentrale Mittelfeld. Von Khedira sollte man sich allmählich verabschieden, Kandidat für die Nachfolge ist Emre Can (24), der sich in seiner Liverpool-Zeit kontinuierlich gesteigert hat. Neben ihm wird Kroos bei den nächsten beiden Turnieren wohl noch gesetzt sein.
Wenn Özil nicht noch einmal eine gravierende Steigerung zurück zu alter Stärke schafft, könnte, vor allem nach den Kontroversen auch seine Zeit im Nationalteam abgelaufen sein. Thomas Müller könnte in die zweite Reihe rücken. Allerdings nur, wenn die Jungen ihrerseits Leistungssprünge schaffen. Draxler (24) hat oft genug gezeigt, dass er gut ist, er wird aber ein gewisses Niveau nicht überschreiten und meiner Meinung nach nie eine Führungsfigur in der Nationalelf werden. Aus Julian Brandt (22) könnte ein wichtiger Baustein des Nationalteams werden, hingegen hat mich Leon Goretzka (23) bisher in keinster Weise überzeugt. Gespannt darf man sein, ob die Integration von Leroy Sane (22) gelingt.
Es gibt genug Talente im deuschen Mittelfeld, aber Spieler wie Trainer müssen noch viel Arbeit investieren, damit daraus etwas wächst. Im Angriff sehe ich bis auf Timo Werner momentan nicht viel.

Deutschland wird bald wieder den Anschluss an die Weltspitze finden, wenn auch wohl nicht die erste Geige spielen.

England (26):
England wurde in den vergangenen zwei Dekaden fast permanent von diversen Personen und Fans als Titel-Kandidat gehandelt, mit Ausnahme von 2006 habe ich das Mutterland des Fußballs aber nie ernsthaft in Betracht gezogen. Doch es gibt abseits des bezwungenen Elfmeter-Traumas einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass die Engländer in einigen Jahren tatsächlich über eine sehr gute Nationalmannschaft verfügen könnte.
Mit einem Schnitt 26 Jahren stellte England nach Nigeria und (geringfügig) nach Frankreich den drittjüngsten Teilnehmer in Russland. Und viele der Jungen sind schon Leistungsträger. Allen voran im Angriff mit Harry Kane (24) und Spielmacher Dele Alli (22) sowie - auf etwas niedrigerem Niveau - dem talentierten Mittelfeldspieler Raheem Sterling (23). Sie alle sollten also erst ins beste Fußballer-Alter kommen. Und im Angriff könnte sich auch der erst 20-jährige Marcus Rashford noch zu einem echten Faktor weiterentwickeln. Auch die anderen Akteure im Mittelfeld, etwa Jordan Henderson (28), Erik Dier (24) oder Jesse Lingard (25) werden in zwei bzw. vier Jahren auf dem Zenit ihres Schaffens sein, bei ihnen sehe ich jedoch ehrlich gesagt nicht das Potenzial zu Weltklassespielern.

Auch in der Abwehr ist England recht gut bestückt. Besonders auffällig ist das auf den Außenpositionen, sonst bei fast allen Nationen dürftig besetzte Positionen, auf denen England mit Danny Rose, Kyle Walker und Kieran Trippier sowie dem erst 19-jährigen Trent Alexander-Arnold ein wahres Überangebot hat. In der wichtigeren Innenverteidigung ist es aber schon schwieriger. Der 24-jährige John Stones fällt mir immer wieder durch Unsicherheiten auf, bei Harry Maguire (25) bleibt abzuwarten, ob er seine gute Saison bestätigen kann. Einen neuen Rio Ferdinand oder Sol Campbell sehe ich da nicht.

Interessant wird sein, was aus der Generation nachkommt, die 2017 U17-Weltmeister wurde, für diese dürfte die EM 2020 aber noch zu früh kommen.

England wird bei den nächsten beiden Turnieren den besten Kader seit langem haben, muss aber noch den ein oder anderen Weltklassespieler hinzugewinnen, um ganz vorne dabei zu sein.

Frankreich (26):
Frankreich wäre ad hoc jetzt mein Top-Kandidat für die WM 2022. Titelverteidiger-Malus hin oder her. Aber die könnten bei den nächsten Turnieren fast schon eine Ausnahme-Mannschaft haben. Raphael Varane und Samuel Umtiti in der Innenverteidigung. Als Alternativen Clement Lenglet (23) oder, falls er doch noch sein Talent bestätigt, Kurt Zouma (23). Auf der Position der Außenverteidger haben sie noch Steigerungs-Potenzial, aber ich denke, dass zumindest Lucas Hernandez, so er bei Atletico bleibt, dieses auch in die Tat umsetzen wird. Im Tor sollte Hugo Lloris noch zwei Turniere haben, ansonsten steht in Alphonse Areola (25) ein guter Nachfolger parat.

Im Mittelfeld ist natürlich in vier Jahren die Frage, wie gut N'Golo Kante (27) noch sein wird, bei der EM 2020 sollte er im Normalfall noch Top-Niveau haben. Bei Paul Pogba (25) sind kleine Steigerungen erkennbar, vor allem punkto Reife. Ich hoffe, dass Jose Mourinho ihn weiter formen kann. Mit Adrien Rabiot (23) haben die Franzosen einen weiteren vielseitigen Mittelfeldspieler, der Matuidi anstandslos ersetzen sollte, charakterlich aber wohl nicht der Einfachste ist. Abzuwarten bleibt, wie sich Correntin Tolisso (23) weiterentwickelt, auf dem jetzigen Niveau reicht er mir noch nicht für ein Top-Team. Offensiv hat man mit Nabil Fekir (25) auch noch einen vielversprechenden Kandidaten.

Die Offensive ist geradezu überfrachtet. Antoine Griezmann (27) wird wohl noch zwei große Turniere auf höchstem Niveau absolvieren können, Kylian Mbappe (19) sich eher noch weiter entwickeln. Auf den Außenpositionen wären dazu mit Martial, Lemar (beide 22) noch weitere Top-Spieler verfügbar, kleine Problemzone ist der Mittelstürmer. Vielleicht begnadigen sie Karim Benzema (30) doch noch für die EM 2020, aber nach dem WM-Titel glaube ich das kaum.

Frankreich wird 2020 und 2022 ein Titel-Kandidat sein.

Italien:
Hier sehe ich etwas schwarz, was die unmittelbare Zukunft angeht. Es war kein Zufall, dass die Italiener die WM verpasst haben. Um ehrlich zu sein kenne ich aus den letzten italienischen Teamkadern kaum Mittelfeldspieler, die unter 30 sind. Der einzige Hoffnungsschimmer ist Marco Verratti (25), der sich in den letzten zwei Jahren aber auch nicht mehr weiterentwickelt hat. Was Jorginho (26/Neuzugang bei Chelsea), Lorenzo Pellegrini (22/Roma), Bryan Cristante (23/Roma), Rolando Mandragora (cooler Name!/21/Juventus), Roberto Gagliardini (24/Inter) können, bleibt für mich abzuwarten.

Die aktuelle Generation an Stürmern kann man meiner Meinung nach ziemlich vernachlässigen. Gespannter bin ich auf die beiden 20-jährigen Patrick Cutrone und Federico Chiesa (ja, der Sohn von Enrico), von denen ich schon einige gute Sachen gelesen habe.

Die Abwehr dürfte in Italien eigentlich keine Problemzone sein, ich gehe davon aus, dass sie auch da wieder Talente aufbauen werden und dann eine gut eingestellte Reihe hinstellen werden.

Bei der EM 2020 wird Italien noch keine Rolle spielen, bei der WM 2022 hoffentlich zumindest dabei sein. Das wäre ja schon eine Steigerung gegenüber heuer.

Kroatien (27,9):
Die Kroaten waren ja vor im Allgemeinen wegen ihres starken Mittelfeldes und im Besonderen wegen Luka Modric in den letzten Jahren im peripheren Favoritenkreis und heuer im WM-Finale. Der wird aber bei der EM 2020 34, in Katar sogar schon 37 sein. In zwei Jahren trau ich ihm immerhin noch eine starke EURO a la Pirlo zu, bei der WM 2022 sicher nicht mehr. Ein neuerliches WM-Finale traue ich Kroatien dort eher nicht zu. Zumal dann auch Ivan Rakitic schon 34 sein wird.
Die Zukunftshoffnungen liegen primär bei Mateo Kovacic (24), bei dem ich Potenzial sehe, aber nicht soviel, dass er ein Modric ebenbürtiger Spieler sein wird.

Vorne wird Kroatien Mario Mandzukic ersetzen müssen. Ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung, was da außer Rebic (24) und Pjaca (23) nachkommt.

Niederlande:
Schafft es die Elftal endlich wieder einmal zu einem Großereignis? Zugegeben, die Niederlande hatten mit Frankreich, Schweden und der Türkei eine schwierige WM-Qualifikationsgruppe, doch war das frühzeitige Scheitern schon extrem bitter. Was noch schwerer wiegt ist der Umstand, dass ich außer Virgil van Dijk (27) kaum Holländer im besten Fußball-Alter in tragender Rolle bei Top-Klubs sehe.
Der bekannteste Name vorne ist Memphis Depay. Doch der 24-Jährige von Lyon konnte sein Talent nie wirklich auf dem Platz umsetzen. Immerhin sehe ich im erweiterten Teamkader ein paar Hoffnungsschimmer, geht man aus der Verbindung von Alter und Name des Klubs.
So ist der 20-jährige Innenverteidiger Timothy Fosu-Mensah bei Manchester United unter Vertrag, der 19-jährige Stürmer und Patrick-Kluivert-Sohn Justin bei AS Roma. Vielleicht kommen ja doch ein paar aus Ajax' einst so gerühmter Talenteschmiede nach, doch dadurch, dass die dann heutzutage oft früh an andere Vereine abgegeben werden, können sie in Amsterdam nie wirklich reifen.

Es wird wohl noch etwas dauern, bis die Niederlande wieder zu ersten Garde des Weltfußballs zählen.

Portugal (28,3):
Erst mit der Generation um Figo, jetzt mit der um Cristiano Ronaldo hält sich Portugal mit Schwankungen nun schon recht lange im erweiteren Spitzenfeld der Nationalteams. Und es sieht auch für die nächsten Jahre nicht schlecht aus. Ronaldo traue ich zu, auch in zwei Jahren noch ein Top-Stürmer zu sein. Die zentralen Mittelfeldspieler Joao Mario und William Carvalho sind erst 25 bzw. 26 und Manchester Citys kreativer Bernardo Silva gar erst 23. Dann gibt es noch den immer noch erst 20-jährigen Renato Sanches.

Das Prunkstück Portugals in den letzten Jahren war allerdings die Abwehr und da wird es schwieriger Pepe und Co. zu ersetzen. Die Außenverteidiger Guerreiro (24) und Cedric (26) gehören zu den besseren ihrer Zunft, innnen bleibt abzuwarten, wie sich etwa Ruben Dias (21) entwickelt.

Portugal bleibt ein starkes, gefährliches Team in der zweiten Reihe.

Spanien (28,4):
Am Talent sollte Spaniens Rückkehr an die Spitze des Fußballs nicht scheitern. Gut, Andres Iniesta ist weg, für Sergio Ramos wird wohl die EM 2020 als dann 34-Jähriger das letzte Highlight sein, aber es kommen wieder genügend vielversprechende Spieler nach. Naturgemäß vorrangig im Mittelfeld.

Isco (26) war schon in Russland der Taktgeber und hat diese Rolle eigentlich gut erfüllt. Mit Koke (26), Asensio (22), Niguez (23) und Thiago (27) sollte er da einige starke Nebenleute haben.

In der Abwehr will Real Madrid Alvaro Odriozola wohl als "Nachfolger" von Sergio Ramos aufbauen, wobei freilich zu bezweifeln ist, ob er je dessen Niveau erreichen wird. Auch Jesus Vallejo, ebenfalls bei Real, soll recht vielversprechend sein. Allerdings wird er dort wohl kaum an Varane und Ramos bzw. Odriozola vorbeikommen, ein Wechsel wäre vielleicht nicht schlecht. Ansonsten müssten vorerst Nacho und Azpilicueta (beide 28) in die Bresche springen.

Und im Angriff ist Morata, der hoffentlich bald seine Form wieder findet, mit seinen 25 Jahren nach wie vor die größte spanische Hoffnung. Dort wären aber einige weitere Alternativen ebenso dringlich wie Nachwuchs in der Abwehr, denn ob aus Gerard Deulofeu oder Inaki Williams noch Topstürmer werden bezweifle ich.

Es ist schwer zu sagen, was heuer für Spanien ohne Trainer-Chaos möglich gewesen wäre. Die Stärke von 2008 bis 2012 wird man freilich nicht (oder wohl eher nie) mehr erreichen, aber nach aktuellem Stand rechne ich mit einer Wiedererstarkung Spaniens.

Uruguay (28,1):
Luis Suarez und Edinson Cavani werden in vier Jahren jeweils 35 sein, Diego Godin gar schon 36. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie diese Spiele adäquat ersetzen können. Ich rechne nicht damit, dass Uruguay 2022 ein Titelkandidat sein wird.


Andere Mannschaften, die ihr der Erwähnung für wert haltet?
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Re: Ausblick auf die nächsten Turniere

Beitragvon Big G » Samstag 21. Juli 2018, 12:54

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Re: Ausblick auf die nächsten Turniere

Beitragvon Zizou » Samstag 21. Juli 2018, 14:07

Big G hat geschrieben:
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Re: Ausblick auf die nächsten Turniere

Beitragvon Big G » Dienstag 24. Juli 2018, 12:34

Zizou hat geschrieben:
Ceterum autem censeo...


...opiniomem Gernoti necesse addendum
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